Der Liegeplatz der Ijsselmeer-Yachten im Hafen "jachthaven pyramide" in Friesland ist sehr idyllisch
gelegen und ermöglicht den direkten schnellen Törn
von Stavoren ins nördliche Ijsselmeer oder aber die Erschließung
der romantischen nördlichen Provinzen im Herzen Frieslands.
Vom Ijsselmeer aus ist ganz Nordholland und darüber hinaus
das Wattenmeer mit seinen westfriesischen Inseln Texel, Vlieland,
Terschelling und die offene Nordsee erreichbar. Törns
nach England oder zu den deutschen Watteninseln sind ebenfalls
möglich.
Karte
| Impressionen vom Ijsselmeer |
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Segeln auf dem Ijsselmeer, Waddenzee und Friesland:
Das IJsselmeer ist ein äußerst beliebtes Segelrevier, die alten Hafenstädte rund ums Ijsselmeer beliebte Tageszielorte und Urlaubsgebiete. Bekannte Ausflugsziele an Land sind im südlichen Markermeer u.a. Monnikendam und die Insel Marken, Volendam, Hoorn, Muiden und Enkhuizen, an der Verbindungsschleuse zum nördlichen Ijsselmeer.
Bei der Törnplanung wird man den Besuch der verschiedenen Hafenstädte oder einen Ausflug auf die westfriesichen Inseln Texel, Vlieland und Terschelling von den jeweils vorherrschenden Wind- und Wetterverhältnissen abhängig machen. Neben den durchweg gut ausgestatteten Marinas und Yachthäfen rund ums Ijsselmeer bieten sich in vielen der typischen holländischen Hafenstädten, wie Medemblik, Enkhuizen, Hoorn, Lemmer eine Übernachtung mitten in der Stadt, in den Stadthäfen an. Die Liegegebühren sind dort günstiger, sanitäre Anlagen auch dort vorhanden. Man ist mittendrin, erlebt das Treiben hautnah, hat kurze Wege zum Proviantieren und Shoppen, liegt mit anderen Yachten im Päckchen.
Die wenig attraktive Trabantenstadt Lelystad kann man sich aussparen, zumal in der dortigen sehr großen Marina bei meist vorherrschenden Westwinden es auch am Steg liegend immer ungemütlich erscheint.
Wichtige und beliebte Stadthäfen sind neben Enkhuizen und Hoorn, Lemmer, Medemblik und natürlich Hindeloopen, das kleine verträumte ehemalige Fischerdorf am Ostufer des Ijsselmeer.
Über einen Trip nach Makkum verlässt man durch die Schleusenanlagen in Kornwerderzand das Ijsselmeer auf die Waddenzee. Über Harlingen gelangt man in wenigen Segelstunden auf die Westfriesichen Inseln Vlieland und Terschelling.
Entstanden ist das IJsselmeer erst im Jahre 1932 durch den Bau des 29 km langen Abschlussdeichs (Afsluitdijk) an einer schmalen Stelle der ehemaligen Zuiderzee. Teile des IJsselmeeres wurden als Polder im Rahmen der Zuiderzeewerke zur Neulandgewinnung trockengelegt und bilden heute die Provinz Flevoland.
Früher Nordsee, ist das Ijssselmeer seitdem Binnengewässer und Süßwasserrevier.
Zuvor war die Zuiderzee Europas größte Bucht. Der Abschlußdeich zur Nordsee ist 90 m breit, über sie führt die niederländische Autobahn A7, die Europastraße 22. Der Deich wurde vor allem zum Schutz der Küste vor Sturmfluten und Hochwasser errichtet. Durch den Wegfall der Gezeiten im IJsselmeer konnten Wasserflächen leichter abgedeicht und trockengelegt werden. Es entstanden große Polder an den Ufern des Sees, von denen die Provinz Flevoland der größte ist. Die Wassertiefe beträgt auf dem IJsselmeer beständig zwischen 2 m und 4 m.
Gutes Navigieren ist Voraussetzung, da Unachtsamkeit an einigen Untiefen schon manchem Segler zum Verhängnis wurde, aber in der Regel ohne große Schäden bleibt, da der Untergrund aus Modder, Sand und Kies besteht.
Die ehemalige Zuiderzee wird durch einen weiteren Deich (Houtribdijk, Fertigstellung 1976) im Inneren in zwei eigenständige Wasserflächen geteilt, die durch zwei Schleusen bei Enkhuizen und Lelystad miteinander verbunden sind. Der südliche Teil wird Markermeer genannt und sollte ursprünglich ebenfalls trockengelegt werden. Da aber kein dringlicher Bedarf an Neuland herrschte, wurde 1991 der Bau des Polders Markerwaard auf unbestimmte Zeit verschoben. Seitdem erschließen sich somit für wassersportbegeisterte, vor allem für Segler, schier unendliche Möglichkeiten der Segelroutenplanungen. Für viele Fahrtensegler ist das Ijsselmeer ein ideales Einstiegs- und Trainingsrevier für Hochseefahrten und Langzeitsegeltörns. Von Lemmer oder Stavoren aus über den Johan Friso-Kanal sind die friesischen Meere und ganz Nord-Holland befahrbar. Manche segeln wochenlang in Friesland, Ijsselmeer und Waddenzee, an jedem Tag an einem anderen Ort, in einer neuen Hafenstadt, auf einer anderen Insel.
Segeln auf dem Ijsselmeer ist somit genau das Richtige für die kleine Crew, Familien und ambitionierte Fahrtensegler
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